XXX RIDEF ITALIA 2014

RENCONTRE INTERNATIONALE DES EDUCATEURS FREINET

XXX Ridef Italia

Centro Internazionale Loris Malaguzzi | Via Bligny, 1-A - 42100

Reggio nell'Emilia | 21-30 luglio 2014

Blicke die die welt verändern

Zusammen die
Städte der Kinder bewohnen

Wir sind

Ideen, Werte und pädagogische Praxis der MCE und RIDEF

Die MCE

Die MCE (Movimento Cooperativo Educativo, Bewegung der kooperativen Erziehung) ist ein Verein von LehrerInnen, ErzieherInnen und DirektorInnen, gegründet auf Kooperation und 1951 in Italien entstanden.

Die MCE tritt der FIMEM –Federation Internazionale des Mouviments de l’Ecole Moderne – bei, welche die Freinet – Pädagogik fördert und den Austausch zwischen ErzieherInnen und den teilnehmenden Vereinen in der ganzen Welt organisiert.

Die FIMEM organisiert alle zwei Jahre die RIDEF – Treffen –Rencontre International des Educateurs Freinet, wobei sich Gruppen von Lehrpersonen aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Kontinenten, verschiedener Sprachen und Kulturen, mit unterschiedlichen Erfahrungen austauschen, vereint durch die Leidenschaft für Bildung.

Die MCE

Die MCE ist eine Bewegung, die durch die durch Mitglieder und die Einsatzbereitschaft der teilhabenden Personen aufrechterhalten wird. Die Geschichte der Bewegung ist gekennzeichnet durch Forschung, Versuchen, dem Wille und der Notwendigkeit sich mit dem „Beruf der Bildung“ auseinanderzusetzen.

Die MCE verbindet die Idee der Zusammenarbeit mit dem pädagogisch-politischem Einsatz und organisiert Studientage, Kurse, verschiedene Formen der Zusammenkunft und des Austausches über Erfahrungen und Probleme im Bereich Bildung. Die Bewegung interessiert sich für Themen zum Schutz der öffentlichen Schule und Universität. Sie ist eine der neun Vereine die das Bildungsministerium (MIUR) zu den aktuellen Problematiken der Schule befragt hat. Es handelt sich um eine professionelle, qualifizierte Einrichtung, die sich mit Bildung und Fortbildung beschäftigt, mit einem Dekret des MIUR.

Es gibt verschiedene Formen der Zusammenarbeit mit den Fakultäten für Bildungswissenschaften: die MCE bietet Studenten Unterstützung und Beratung an und organisiert Laboratorien an den verschiedenen Universitäten.

Die Arbeit der MCE basiert auf die Aktionsforschung durch die Form des Laboratoriums: Beziehung zur Natur, Interkulturalität, Didaktik, Themen des Kindergartens, Unterschiede der Geschlechter, Ausdrucksformen, Technologien.

Zudem kommen der Einsatz und die Praktiken der eingeschriebenen Lehrpersonen die Kultur des Friedens und des Zusammenlebens zu fördern.

Die Vorschläge, die Produkte und die Ausarbeitungen beginnen bei didaktischen Praktiken, bei konkreten Beispielen des erzieherischen, schulischen und sozialen Alltages.

DAS RIDEF

Das RIDEF entsteht 1968 mit dem ersten Treffen in Chimay, Belgien. Das Treffen bleibt einjährig bis 1982. Freinet organisiert das Treffen in einer Zeit in der Bildung nach internationalem Austausch sucht und sich die Arbeiterklasse mit den untergeordneten Klassen der Welt verbindet. Seine Pädagogik ist die des Volkes.

Seither hat sich viel geändert, aber Bildung ist nach wie vor offenes Territorium, ohne staatlicher, konfessioneller oder ethischer Prägung.

Die internationale Freinet – Bewegung, die nach den Prinzipien der Freinet – Pädagogik arbeitet, bemüht sich weltweit darum in den Schulen die Entwicklung eines jeden Kindes durch kooperatives Lernen, kritische Auseinandersetzung mit der Umwelt und Selbstverantwortlichkeit zu fördern. Ein Bildungsziel, das nur durch die Ablehnung jeglicher Diskriminierung sowie jeglichen rassistischen, sprachlichen, religiösen, geschlechtlichen, politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Einflüssen möglich ist. In diesem Sinne ist Bildung nicht nur eine Aufgabe, die das Klassenzimmer betrifft. Auch jede andere soziale Struktur ist dafür verantwortlich, dass jedes Kind und jeder Jugendliche die „irdische Identität“, wie sie Edgar Morin nennt, erwirbt.

Rund um dieses Ziel treffen und tauschen sich Gruppen von Lehrpersonen aus verschiedenen Ländern, verschiedenen Kontinenten, verschiedener Sprachen und Kulturen, mit unterschiedlichen Erfahrungen aus, vereint durch die Leidenschaft für Bildung.

Die Veranstaltung findet seit dem Treffen in Turin 1982 zweijährig statt, um eine umfassende Organisation zu ermöglichen.

Die Themen der letzten vier RIDEF:

  • Senegal 2006: Freinet-Pädagogik: Eine qualitativ gute Erziehung für alle, eine Alternative für eine nachhaltige Entwicklung
  • Mexiko 2008: Freinet-Pädagogik im 21.Jahrhundert: Kommunikation und Austausch in einem Netz von Lehrpersonen.
  • Frankreich 2010: Freinet-Pädagogik: Eine Antwort auf die neuen Herausforderungen unseres Planeten?
  • Spanien 2012: Erziehung und Gleichheit der Geschlechter

Das RIDEF ist also ein „Laboratorium mit Laboratorien“ um Möglichkeiten und Strategien zu finden, welche es ermöglichen problematische Situationen in denen ErzieherInnen sich befinden zu lösen.

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